Guten Abend,
nun, die besorgniserregenden Nachrichten die aktuell über die Bildschirme der Welt flimmern, die Diskussionen in anderen diversen Threads, die zu diesem Thema passen sowie mein aktuelles Thema in Geographie überredeten mich, diesen Thread hier zu eröffnen.
LDC, für die die es nicht wissen, steht für Least Developed Countries, zu deutsch "am wenigsten entwickelte Länder". Das ist eine Gruppe von 50 Staaten weltweit, die zu den, salopp gesagt, Ärmsten der Ärmsten gehören. Die meisten Länder befinden sich in Afrika (mein Thema in der Schule), jedoch betiteln sich auch Länder aus Asien/Ozeanien und auch aus der Karibik als LDC.
Fotos, Videos, Reportagen usw aus dem einzigen LDC der Karibik, Haiti, gehen um die Welt und entsetzen die Zuschauer... Die Bilder im Fernsehen, in der Zeitung und im Internet lassen schlimmes befürchten. Wie kann nach einem, zugegebenermaßen erschütternden Erdbeben alles so unorganisiert ablaufen? Mit alles meine ich die Nahrungs-, Wasser-, Kleidung-, Medizin-, Unterkunftszufuhr (z.B. Zelte sind eine Möglichkeit). Wie kann tonnenweise dieser Dinge im Flughafen von Port-au-Prince tagelang (!) gelagert werden, während das Volk des Inselstaates verreckt?!
Die Frankfurter Allgemeine spricht von einer Hilfe der Deutschen in Höhe von 1,5 Millionen €.
http://www.faz.net/s/R...ezial.html?rss_googlenews. Was ja eigentlich selbstverständlich ist. Denn unter dem europäischen Imperialismus hat dieses Fleckchen Erde genug gelitten. Schön und gut, da können die Haitianer dankbar sein, die deutschen können stolz sein, dass sie ein Teil der Hilfe sind, was ist jedoch, wenn diese 1,5 Millionen im Flughafen "vergammeln". Nicht unbedingt die deutschen Hilfen, die ja anscheinden gut organisiert ist, aber in den Nachrichten hört man viel auch von anderen europäischen Hilfen.
Die Hamburger Abenblatt erklärt die Geschichte Haitis sehr gut, wie ich finde:
Klick.
Eure Auffassung zum Thema Haiti, zum Thema DLC, zu Afrika, zu Hilfegeldern, zu Kolonialisierung oder was auch sonst ist gefragt. Ich freu mich auf viel Gesprächsstoff und Diskussionen.